V-010: Zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur Westküste: Verkehrswirtschaftliche Untersuchung zur Verankerung der für die Region wichtigen Verkehrsinfrastrukturprojekte in den Bedarfsplänen des Bundes
Träger: Entwicklungsgesellschaft Westholstein mbH
Partner: Kreis Nordfriesland, Kreis Dithmarschen, Kreis Steinburg, Kreis Pinneberg, WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH, Entwicklungsgesellschaft Westholstein mbH, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH, IHK Flensburg, IHK zu Kiel
Laufzeit: 01.08.2025 - 30.06.2026
Themen-/Handlungsfelder: Verkehr & Mobilität
Querschnittsthemen: Kooperation, Nachhaltige Entwicklung der Region
Inhalt: Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) veröffentlichte Ende 2024 die aktuelle Verkehrsprognose 2040. Diese ist eine wesentliche Grundlage für den zukünftigen Bundesverkehrswegeplan, der sowohl Erhaltungs- bzw. Ersatzmaßnahmen als auch Aus- und Neubauprojekte der Verkehrsnetze Schiene, Straße und Wasserstraße in Bundeszuständigkeit auflistet.
Damit die Verkehrsinfrastruktur in der Region Westküste den zukünftigen Erfordernissen entsprechend ausgebaut und erhalten werden kann, müssen die für die Region wichtigen Verkehrsinfrastrukturprojekte zunächst in den Bedarfsplänen des Bundes verankert werden. Hierfür bedarf es Daten über die Mobilität von Wirtschaft und Bevölkerung.
Im Rahmen einer eigenen belastbaren Untersuchung und Bewertung von Verkehrsdaten und -prozessen möchte die Regionale Kooperation Westküste daher die Langfrist-Prognosen des Bundes untersetzten. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen könnten so in die seitens des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) durchzuführenden Prognosen einfließen, aber auch den auf Landes- und regionaler Ebene für den Verkehrsinfrastruktur-ausbau und -erhalt zuständigen Akteuren Entscheidungsgrundlagen bereitstellen.
Der Bau der A20 einschließlich der Elbquerung, der Ausbau der B5 insbesondere in Dithmarschen und die Elektrifizierung der Marschbahn – um nur einige Infrastruktur-maßnahmen zu nennen – werden aktuell prognostizierte Entwicklungen weiter beschleunigen. So können insbesondere Ansiedlungen von Unternehmen aus dem Energiesektor in der Region (Energieküste) und des produzierenden Gewerbes (u. a. Batteriezellenfertigung in der Region Heide) bereits heute deutliche Signale in Richtung einer sich verstärkenden wirtschaftlichen Dynamik geben. Dies gilt es nun mit Blick auf den zukünftigen Bundesverkehrswegeplan herauszuarbeiten.


