Vier Kreise beschließen gemeinsame Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft der Westküste
Hand in Hand für die Region
Die Kreise verständigen sich auf gemeinsame Leitlinien für die weitere erfolgreiche Entwicklung der Region und setzen ein deutliches Signal für eine enge Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg. Erarbeitet wurde das Konzept vom Gutachterbüro Gertz Gutsche Rümenapp von Januar 2025 bis Februar 2026 unter breiter Beteiligung regionaler Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Landwirtschaft, Naturschutz und Zivilgesellschaft.
Potenziale der Energiewende gezielt nutzen
Das SREK beschreibt, wie die Westküste ihre besonderen Stärken in den erneuerbaren Energien nutzen kann, um Wertschöpfung, Innovation und Beschäftigung in der Region zu stärken. Neben der Ansiedlung neuer energieintensiver und klimaneutraler Unternehmen stehen Themen wie der Ausbau von Energieerzeugung und -speicherung, Wohnungsbau, Verkehrsentwicklung, der Erhalt der Kulturlandschaft sowie ein zukunftsfähiges Wassermanagement im Fokus. Gleichzeitig berücksichtigt das Konzept die Auswirkungen des Wandels auf die Menschen vor Ort und deren Erwartungen an die zukünftige Entwicklung der Region.
Der Fahrplan für die Energieküste
Kern des SREK sind die gemeinsamen Entwicklungsziele, ein strategisches Raumbild für die vier Westküstenkreise sowie konkrete Handlungsfelder und Projekte. Das Konzept bildet damit einen Orientierungsrahmen für die kommenden Jahre und soll Impulse für die Weiterentwicklung der Landes- und Regionalplanung geben. „Das SREK bildet eine gute Grundlage für die weitere Zusammenarbeit der regionalen Akteure bei der Gestaltung einer nachhaltigen, innovativen und wirtschaftlich starken Energieküste“, betont Thorben Schütt, Landrat des Kreises Dithmarschen und stellvertretender Vorsitzender der Regionalen Kooperation Westküste.
Von der Strategie in die Umsetzung
Die Ergebnisse der großräumigen und strategischen Betrachtung werden bereits jetzt in konkrete Projekte und Maßnahmen überführt. Einige der im Maßnahmenkatalog enthaltenen Vorhaben werden bereits bearbeitet und sollen noch innerhalb der laufenden RegioStrat-Förderphase bis Oktober 2026 abgeschlossen werden. Dazu zählen u. a. die Erstellung einer Kommunikationsstrategie sowie die Untersuchung der infrastrukturellen Möglichkeiten für den Wasserstoffhochlauf. Weitere langfristige Projekte befinden sich bereits in Vorbereitung. Darüber hinaus ist vorgesehen, den Maßnahmenkatalog kontinuierlich fortzuschreiben und um neue Projekte zu ergänzen.
Das Strategische Regionalentwicklungskonzept besteht aus einem Hauptdokument, einem Materialband mit den Ergebnissen der Regionalanalyse und der Beteiligungsprozesse sowie einer Projektliste und ist ab sofort online abrufbar.
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