Regionales Entwicklungskonzept

Die Kreise Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Steinburg, die regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften dieser Kreise sowie die Industrie- und Handelskammern zu Kiel und zu Flensburg haben gemeinsam ein Regionales Entwicklungskonzept (REK) für die Landesentwicklungsachse A23/B5 erarbeitet.

Mit dem REK wurden die Entwicklungschancen und Risiken aufgezeigt, die sich für die Kreise entlang der Landesentwicklungsachse A23/B5 zwischen Hamburg und Tondern / Süddänemark aus dem geplanten Ausbau der Verkehrsinfrastruktur (Bau der A20 mit fester Elbquerung und Ausbau der B5) und dem neuen Planungsinstrument der Landesentwicklungsachsen ergeben.

Schwerpunkte der Untersuchung lagen in den Handlungsfeldern:

  • Verkehrliche Entwicklung (Straße, Schiene, Wasser, Luft, einschließlich der Häfen Brunsbüttel, Büsum, Glückstadt und Husum),
  • Wirtschaftliche Entwicklung (insbesondere Gewerbe und Industrie, Energiewirtschaft, Arbeitsmarkt und Qualifizierung),
  • Regionale Kooperationen innerhalb des Untersuchungsgebiets und mit anderen Regionen (z. B. in der Unterelberegion, beidseits der Elbe, im deutsch-dänischen Grenzraum und der Metropolregion Hamburg).

Der Endbericht mit einer umfassenden SWOT-Analyse, einem Leitbild, Entwicklungszielen und einem Maßnahmenkatalog mit vorrangigen regionalen Entwicklungsprojekten wurde im Frühjahr 2012 von den Kreistagen der vier Kreise verabschiedet.

Zur Umsetzung des REK haben sich die neun Projektpartner im Juni 2012 zur Regionalen Kooperation A23/B5 (seit 2015 Regionale Kooperation Westküste) zusammengeschlossen.

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